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Name: Karin Stutz

Hundename und Rasse:

Kia, Deutscher Schäferhund, 14.03.2012

Wie kamst du zu Kia?

Sie wurde mit neun Monaten wegen Überforderung der Besitzer im Tierheim abgegeben. Es war Liebe auf den ersten Blick. Nach einigen Spaziergängen und einem Probewochenende bei uns zu Hause war klar: Kia bleibt bei uns.

Warum gerade diese Rasse?

Das war reiner Zufall. Die Rasse spielte mir keine grosse Rolle. Hauptsache der Hund passt in unsere Familie, ist arbeitsfreudig, aufgeweckt und bereit bei fast allen Aktivitäten der Familie dabei zu sein. Da meine Familie immer wieder Deutsche Schäferhunde hatte, war es ein glücklicher Zufall, dass Kia ein neues Plätzli suchte.

Ist Kia dein erster Hund?

Nein, mit 12 Jahren bekam ich eine Rauhaardackelhündin. Sie war schon drei Jahre alt und kam aus einer schlechten Haltung. Sie war eine richtige Herausforderung für mich. Eben ein typischer Dackel, sehr intelligent aber mit einem enormen "Dickschädel". Mit ihr besuchte ich die Hundeschule, eine die zum Glück damals schon mit positiver Belohnung arbeitete. Für einen Dackel war sie sehr gut erzogen und sie konnte auch so manches Trickli. Als sie mit 14 Jahren starb, konnte ich wegen Zeitmangel leider keinen Hund mehr halten. 2002 kam dann Rico, ein Tervuren-Mix in unsere Familie. Auch er kam aus dem Tierheim, ebenfalls aus sehr schlechter Haltung. Mit viel Liebe, Geduld, Üben und Konsequenz entwickelte er sich zu einem Traumhund. Drei Monate vor seinem 15. Geburtstag mussten wir 2012 von ihm Abschied nehmen. Die Lücke die er hinterliess war riesig. Die ganze Familie war froh, als diese Lücke bald durch das verschmuste Energiebündel Kia geschlossen wurde.

Was unternehmt ihr zusammen in der Freizeit?

Kia ist bei fast allen Aktivitäten der Familie mit dabei: Beim Spazieren, Wandern, Velofahren, Frisbee spielen, "Bällele", Trainieren, Fährten, Mantrailing, in den Ferien, beim Spielen mit meinen beiden Jungs oder wir sitzen einfach alle auf dem Sofa und "schmüüüsele".

Kia liebt lange Spaziergänge die wir mit Apportieren, Suchspielen, Gehorsamsübungen und Spieleinheiten abwechslungsreich gestalten.

Seit wann leitest du?

Seit 2009

Was ist dir beim Leiten besonders wichtig?

Eine gute Stimmung während der Stunde und auch neben dem Platz. Dass die Hundeteams viele positive Eindrücke mit nach Hause nehmen können und ihnen auch klar ist, wie sie zu Hause weiterüben können. Dass ich für die Probleme der Hundeteams immer ein offenes Ohr habe und jedes Team dort abholen kann wo es gerade steht.

 

 

"Erfolg ist nicht endgültig, Misserfolt ist nicht fatal; was zählt ist der Mut weiterzumachen"

Winston Churchill